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Forest Thistle

DIE TEMESCHBURGER SCHECKEN

Die Temeschburger Schecken sind in der Stadt Timisoara im Südwesten Rumäniens Ende des 19 Jahrhunderts erzüchtet worden. Ihr Ursprung ist nicht mehr festzustellen, wird aber in türkischen Purzeltauben vermutet.

Damals legte man weniger Wert auf das Aussehen der Tiere sondern mehr auf das Purzeln. Neben den Einfarbigen gab es auch Geelsterte. Aus diesen bzw. durch die Einkreuzung von Komorner Tümmler entstand eine Tümmlertaube mit einmaliger Zeichnung: die Temeschburger Schecke.

Obwohl in der Zucht und bei der Beurteilung der Temeschburger Schecken Figur, Kopf, Haube und Augen wesentlich ausschlaggebend sind, gefällt die Zeichnung sehr vielen Liebhabern und eigentlich ist sie das Markenzeichen dieser rumänischen Rasse geworden. Die Zeichnung kann man wie folgt beschreiben: Das vordere Körperdrittel ist weiß, das mittlere Gescheckt (heller oder dunkler) und das hintere Drittel farbig. Eine genaues Muster für eine ideale Zeichnung existiert nicht und ist auch nicht möglich. Auch vom Standard her wird ein Spielraum in der Zeichnungsverteilung zugelassen.

Die Temeschburger Schecken sind in den folgenden Farben zugelassen: Schwarz,Dun,Blau, Rot,Gelb und Kupfer. Am besten durchgezüchtet sind die Scwarzen und Dunen, etwas schwieriger zu züchten sind die Roten und Gelben und sehr schwer zu züchten sind die Blauen und Kupferfarbigen.

Temeschburger Schecken sind vitale, robuste Tümmler, die ihre Jungen sehr gut aufziehen. Bei der Vielzahl der Jungen besteht die Möglichkeit, nach allen Grundmerkmalen zu selektieren.

Die Temeschburger Schecken werden vom Sonderverein der Temeschburger Schecken Züchter betreut. Kontaktperson : Werner Hartmann 1.Vorsitzender des SV.

E-Mail: Wernerhartmann@t-online.de